Exkursionen





Exkursion Schueler Waldlehrpfad

Waldlehrpfadrundgang 29. Mai 2018

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Exkursion Greifvogelstation

Ausflug in die Greifvogelstation Berg am Irchel

Bei regnerischem Wetter machten sich am Sonntag, 16. August 2015, siebzehn interessierte Personen auf den Weg nach Berg am Irchel, um die Greifvogelstation kennen zu lernen.

Der Leiter Andy Lischke informierte uns zuerst über die Entstehung der 1956 privat gegründeten Pflegestation und deren Gründerin, sowie über die heutige Organisation Pan Eco. Während unseres dreistündigen Aufenthaltes wurden drei verletzte Vögel, davon zwei Turmfalken und ein Waldkauz abgegeben. Es war faszinierend zu sehen, wie selbstverständlich Herr Lischke die Vögel entgegennahm, um sie zu untersuchen. Als Biologe und Vogelzüchter fällt es ihm leicht, die Vögel zu wägen, zu messen und zu untersuchen. Jeder ankommende Vogel wird registriert mit Fundort, Gewicht, Geschlecht, Grösse und Verletzung und anschliessend zur weiteren Beobachtung in eine Schachtel gelegt oder in eine Pfelgekiste.

Die Anzahl der Pflegevögel ist dieses Jahr hoch, bedingt durch die lange Trockenzeit mit geringem Futterangebot. Auch junge Greifvögel, Verkehrsopfer, und Vögel welche in Fenster fliegen und eine Hirnerschütterung haben, werden abgegeben. Beim Transport helfen die Tierrettung und das Tierspital Zürich bei Röntgenuntersuchungen und nötigen Operationen. Damit die Greifvögel sich während der Genesung ruhig verhalten, werden sie in Kisten mit Licht, aber ohne Sicht gehalten. Wenn sie ihre Flügel wieder gebrauchen können, dürfen sie zum Flugtraining und vor der Freilassung in die grosse Flugvoličre.

Glücklicherweise hörte der Regen auf, so dass wir der Beringung und Freilassung eines wunderschönen Turmfalkens beiwohnen konnten. Alle die Bewohner der Pflegestation verblüfften uns: der Rotmilan durch sein «Totstellen», der Turmfalke durch sein Schreien und das Hecheln mit der heraushängenden Zunge und der Leiter der Pfelgestation ebenso durch sein enormes Wissen. Ein Besuch ist absolut empfehlenswert!

        Rosmarie Groux, Präsidentin Natur- und Vogelschutzverein Berikon und Umgebung

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Exkursion Greifensee

Greifensee-Exkursion

Am 4. Mai 2013 machten sich ein Dutzend Interessierte des Natur- und Vogelschutzvereins Berikon u.U. mit dem Bus und Zug auf den Weg ins grösste Naturschutzgebiet des Kantons Zürich. Bei trockenem Wetter wurden wir an der Schifflände in Greifensee vom Ranger begrüsst und schon bald ging es los mitten ins Naturschutzgebiet. Die rund 2,5 stündige Wanderung führte am Flachmoor entlang, durch den Schilfgürtel und durch Riedwiesen mit Teichen und Bächen mit ihren reichhaltigen und biologisch wertvollen Vegetationen. An diversen Beobachtungspunkten konnte man das Leben im Schilf und auf dem Wasser beobachten, wie z.B. ein Haubentaucherpaar während der Balz, Störche auf Nahrungssuche oder die Lachmöwen auf ihrem Brutfloss. Dank dem Ranger konnten wir vieles über die Entstehung des Greifensees und über die Geschichte des Naturschutzgebietes sowie über dessen Flora und Fauna erfahren.

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Exkursion Hochmoor Rothenthurm

Exkursion im Hochmoor von Rothenthurm

Jährlich anfangs September führt eine Gruppe von engagierten Freiwilligen auf dem Gebiet des Hochmoors von Rothenthurm eine bewilligte sogenannte Vogelberingungswoche durch. Eine kleine Gruppe Interessierter des Natur- und Vogelschutzvereins Berikon und Umgebung erhielt am Samstag, 8. September Einblick in die Arbeiten und Abläufe dieser Aktion.

An verschiedenen Orten im Hochmoor werden Netze aufgezogen, diese werden tagsüber stündlich kontrolliert und Vögel, die ins Netz gegangen sind, fachkundig und sorgfältig befreit. In einem Stoffsäckli werden die Tiere mit Vermerk von Fundort und Zeit ins Bestimmungszelt gebracht. Hier werden sie bestimmt nach Art, Geschlecht, wenn möglich nach Alter (diesjährig oder älter), werden vermessen und gewogen. Falls noch kein Ring vorhanden ist, werden sie beringt und nach einen internationalen System registriert. Ist bereits ein Ring vorhanden, kann dank diesem System herausgefunden werden, woher der Vogel gekommen ist. Durchschnittlich werden so pro Tag ca. 35 Vögel bestimmt.

An diesem Samstag wurden wir Zeugen der Beringung u.a. einer Singdrossel, eines Distelfinks, einer Mönchsgrasmücke und eines Eisvogels.

Albert Marty, Rothenthurm, führte uns durch einen kleinen Teil des Hochmoors. Er wies dabei auf die Lebensgemeinschaften in dieser Landschaft hin und wir erfuhren viel über die Nutzung von einst und jetzt. Anschaulich zeigte er uns auch, dass der Torf an gewissen Stellen über zwei Meter dick und dass Moorboden sehr weich und flexibel ist.

Die wunderschöne einmalige Landschaft des Hochmoors von Rothenthurm ist dank einer Volksinitiative in den achtziger Jahren des letzten Jahrhundert der Nachwelt erhalten geblieben.

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Exkursion Thursafari

Exkursion Thursafari

Trotz der Schlechtwetter­prognose mit Kälteeinbruch und starken Regenschauern, wagten sich 12 natur­verbundene Wanderer des Natur-und Vogelschutzvereins Berikon und Umgebung am Samstag 12. Mai 2012 in die renaturierten Thurauen.

Ausgangspunkt war das Naturzentrum Thurauen, welches einem grossen Campingplatz und einem neu gestalteten Aussenbad angegliedert ist. Unter kundiger Führung erlebten die gut eingehüllten und mit Regenschirmen ausgestatteten Wanderer eine 3 stündige Führung. Leider waren weder der Eisvogel noch der Biber zu sehen. Jedoch deutliche Spuren des Bibers, welcher an verschiedenen grossen Bäumen durch seine Arbeit die Fällung vorbereitete, verrieten seine Anwesenheit. Auf einer grossen Beobachtungs­plattform war eine gute Rundsicht über die Renaturierungen und das Beobachten eines Regenpfeifers sowie die Laichablage einiger nicht identifizierter, grosser Fische möglich. Im Naturwaldreservat bestaunten wir moosbewachsene Baumstämme und trotz Dauerregen, erfreute uns während der ganzen Wanderung ein vielfältiges Vogelkonzert.

Nach 3 Stunden Regen-Wanderung, freuten sich alle auf die Einkehr im Restaurant Rübis und Stübis im Naturzentrums Thurauen. Die Teilnehmer waren sich einig, dass diese Landschaft an einem sonnigen Tag einen weiteren Besuch aus dem Aargau erhält, um die vielen Vögel zu bestimmen und die schöne Landschaft zu geniessen.

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Bödmeren-Urwald Exkursion

Bödmeren-Urwald Exkursion

Bei frühmorgendlichem Sonnenschein bestiegen wir (20 Personen) den Bus, um nach mehrmaligem Umsteigen im Muotathal von der Exkursionsleitung abgeholt zu werden. Nach der Begrüssung ging es mit dem Minibus die enge Strasse hoch ins Karstgebiet, wo der Bödmeren-Urwald liegt.
Nach einer kurzen Einführung zur Entstehung und Geschichte des Bödmeren-Urwaldes, marschierten wir auf einem schmalen, steinigen Weg in die Tiefen des Fichtenwaldes. Glücklicherweise lag kein Schnee mehr und die Sonne schien zwischen den Bäumen durch, so dass wir die fast schon mystische Stimmung geniessen konnten. Zu entdecken gab es nebst den alten hohen Fichten, wunderschöne Baumpilze, welche am liegenden Holz wucherten und hängende Flechten, die die grossen Fichten schmückten. Neben dem Weg gab es überall Löcher und Schrunde im bemoosten Untergrund, welche in die Tiefe führten. Auch waren Spuren von Gämsen sichtbar und verschiede Blumen, wie Enzian, Soldanellen und Frühlingsenzian zeigten sich in ihrer Blütenpracht.
Nach der rund zweistündigen Exkursion durch diesen Berg-Urwald und einem kleinen Picknick, wurden wir wieder ins Tal gebracht, wo wir uns schon bald wieder auf die Heimreise machten.

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Wasservögel an der Reuss

Wasservögel an der Reuss

Der sonntagnachmittägliche Ausflug an die Reuss vom 16. Januar 2011 versprach kalt und neblig zu werden. Vom besonnten Mutschellen aus brachen wir auf in den Nebel, um mit Josef Fischer, Geschäftsleiter der Stiftung Reusstal, die anwesenden Wasservögel zu beobachten. Seitdem beim Treffpunkt bei der Reusstalbrücke in Rottenschwil eine grosse Tafel auf das Fütterungsverbot der Wasservögel hinweist, sind die Vögel wieder scheuer geworden und halten mehr Distanz zu den beobachtenden Menschen. Unsere Gruppe von 48 Personen konnte einiges beobachten. Neben den dauernd anwesenden Schwänen, Graugänsen, Kormoranen, Reiher-, Tafel- und Stockenten, der Blessralle, (dem Taucherli) und den Möwen, sahen wir auf unserem Spaziergang auch einen Silberreiher, Krikenten, ein Trupp Blässgänse, 2 Brandgänse, Schnatter- und Spiessenten und 3 Kiebitze, welche sich auf der Kiesinsel, in der glücklicherweise erschienen Sonne aufhielten.

Natürlich wurde auch die sichtbare Arbeit des Bibers, die gefällten Bäume, die Späne und angebissenen Bäume erläutert und der Eingang zum Biberbau am Flachsee über das Fernrohr besichtigt.

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Exkursion ins Neeracherrie

Exkursion ins Neeracherried

Ein grauer Himmel begleitete die 19 Teilnehmer an der Exkursion in das Neeracherried am 13. Juni 2010. Die Stimmung war trotzdem locker und heiter, bei der Anreise mit dem Zug und Bus. Im Naturschutzzentrum wurden wir von einer jungen Biologin herzlich empfangen, die uns während den nächsten 2 Stunden viel zu erzählen wusste, über das Naturschutzgebiet und seine Bewohner.
Nach einer kurzen, geschichtlichen Einführung über die Entstehung des Zentrums, erzählte sie uns an Hand von Vogel- Präparaten viel Interessantes über die Vogelwelt in dem einzigartigen Flachmoor. Anschliessend verschoben wir uns zu den zwei "Hides" die im Schilfgebiet stehen. Mit unseren Ferngläsern konnten wir eine ganze Kolonie von Lachmöwen beim Brüten beobachten. Etliche Jungtiere waren bereits geschlüpft und am grauen Federkleid gut zu erkennen. Weiter konnten wir mehrere Graureiher, Kiebitze, Stockenten, Blässrallen und einen Storch beobachten. Im Sumpf daneben weideten friedlich schottische Hochlandrinder, die das hohe Gras und sogar Schilf fressen und so das Land auf schonende Art "bewirtschaften". Etliche andere Vögel konnten wir in der weiteren Umgebung beobachten.
Auf dem Rundgang durchs Ried machten wir Halt bei einem Froschteich der gut besetzt war. Die Biologin erläuterte bei einem Wildbienen-Hotel, wie wichtig das Üerleben der ca. 500 Wildbienenarten für unsere gesamte Pflanzenwelt ist. Hier kann jeder von uns in seinem Garten oder auf dem Balkon einen kleinen Beitrag leisten, indem solche Nisthilfen montiert werden.
Nach der spannenden Führung durchs Ried und der Verabschiedung durch unseren "Guide", marschierten wir bei einsetzendem Regen ins Dorf Neerach. Immerhin hatten wir noch Zeit für einen kurzen Kaffeehalt, bevor wir mit dem Bus wieder die Heimkehr antraten.

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Maiexkursion

Exkursion im Mai, noch keine Maikäfer in Sicht

Trotz bedecktem Himmel starteten am frühen Sonntagmorgen am 2. Mai, 2010, 36 Personen auf die Pirsch nach Vogelstimmen. Unter Leitung der beiden Ornithologen Ueli Schertenleib und Thomas Burkard genossen und lobten alle die schönen Wanderwege entlang dem Rummelbach und im Gunzebühlwald in Berikon. Das Singen und Warnen von Zaunkönig, Mönchsgrasmücke, Nonnenmeise, Amsel, Goldammer, Kohlmeise, Blaumeise und Ringeltaube erfreute alle Teilnehmer. An der Zopfstrasse, bei der Familie Koller, vollführten Rauchschwalben akrobatische Flugmanöver bei der Insektenjagd und beim Anfliegen ihrer in der Scheune aufgehängten Nester. An der Marrengasse konnten alle die Renaturierung des Rummelbaches und die angrenzende Liegenschaft der Familie Frey, mit den neu angelegten Ruderalflächen in Augenschein nehmen und sich die vielfältigen Investitionen für Kleinlebewesen und die Vielfalt der Pflanzen erklären lassen. Bei einem reichhaltigen Morgenbuffet erfolgte ein reger Austausch über das Gehörte und Gesehene der 2 Stunden dauernden Exkursion. Die gehörten Vögel konnten in Büchern nochmals betrachtet werden und der Vogel des Jahres, die Mehlschwalbe war leider nur als Präparat zu bestaunen, obwohl in Berikon einige Kunstnester auf den Bezug warten. Viel zu lachen gab die Erzählung des Exkursionsleiters, welcher während seiner Erkundungstour auf dem Wanderweg fast mit einem Dachs zusammenstiess, worüber beide erschraken.

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Pilzexkursion




Pilzexkursion

Am Sonntag, den 18. Oktober 2009 haben sich 13 TeilnehmerInnen bei der Station Erdmannlistein bei kaltem und regnerischem Wetter mit 2 Pilzkennern des Pilzvereins Bremgarten auf die Suche nach den verborgenen Früchten im Wald gemacht. Während eines 2½-stündigen Marsches durch den feuchten Bremgarter- Wald wurden uns Hallimasch, Knollenblätter, Täublinge, Rotfussröhrlinge, Stockschwämmchen, Nebelgrauer Rötelritterlinge und einige andere Pilze gezeigt und erklärt, sowie ihren Lebensraum und ihre Bedeutung für die Natur.

Essbare Pilze waren rar. Es war eine lehrreiche Exkursion.

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Tükenbund

Waldlehrpfadrundgang

Am Sonntag, den 7. Juni 2009 nahmen über 20 Personen an der Waldlehrpfadexkursion teil. Seit der Wiedereröffnung des Lehrpfades sind 10 Jahre vergangen. Kurz nach der Einweihung, fegte der Sturmwind Lothar im Dezember 1999 über das Buholz, richtete grosse Schäden an, machte aber auch Platz für eine veränderte Vegetation. Einige Tafeln des Lehrpfades mussten dieses Jahr wieder ersetzt werden, andere Tafeln wurden neu installiert. Unter fachkundiger Leitung von Förster Christoph Schmid waren wir ca 1 ½ Stunden unterwegs. Anschliessend genossen wir einen Teller Risotto und eine Wurst an der grossen Feuerstelle im Wald.

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Exkursion Sädel

Sädelexkursion

Am Sonntag, den 17. Mai 2oo9 von 14.00 bis 16.30 Uhr nahmen ca. 20 Personen teil.

Markus Schüepp, Bauer und Fachmann für Reben, zeigte uns Kleinstrukturen im Siedlungsraum, wertvoll für allerlei Kleintiere wie Wildbienen, Hummeln, Eidechsen, Kröten, Blindschleichen u.a.

Nach einer guten Stunde trafen wir auf die Biologin Dr.Helen Müri. Sie erklärte uns ökologische Aufwertungsmassnahmen nach dem Bau der Sädelstrasse.

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Auf den Spuren des Bibers

Biber
Am Samstag 14. März 09 fand die Exkursion "Auf den Spuren des Bibers" Unter der Leitung von Biologe Josef Fischer, Leiter des Zieglerhauses der Stiftung Reusstal in Rottenschwil statt.

Wir gingen gemeinsam auf die Suche nach den Spuren, welche die Biber im Reusstal hinterliessen und konnten einem Experten unsere Fragen stellen:
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